Christin Müller
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Ausstellung
10. November 2019 – 10. November 2019
Über die Sprachen der Fotografie – Eine Möglichkeit
Adrian Sauer

Der Künstler und Fotograf Adrian Sauer setzt sich im Rahmen der Festivaleinheit FUNKTIONALITÄT mit den medialen Eigenschaften von Fotografie auseinander. Ausgehend von den programmatischen Arbeiten von Lucia Moholy und László Moholy-Nagy untersucht er die Charakteristika der aktuellen fotografischen Sprache.

Mit seiner künstlerisch-konzeptuellen Arbeitsweise befragt Adrian Sauer die Bedingungen des Fotografischen und deren geänderte FUNKTIONALITÄT. Damit zweifelt er an dem großen Versprechen der Fotografie, ein Abbild der Wirklichkeit zu sein. Einer im Bild fixierten Vergangenheit wohnt stets auch etwas Trügerisches und Konstruiertes inne. Um derartige Brüche sichtbar zu machen, entwickelt Adrian Sauer eine Reihe von Programmen, die Bilder erzeugen, welche die Prinzipien der digitalen Medien widerspiegeln.

Adrian Sauer reflektiert mit seiner eigens für den besonderen Ausstellungsort des SANAA-Gebäudes konzipierten Rauminstallation in eigener, unmittelbarer Weise den Prozess des Sehens: Fotografien als Objekte, grafische Raumkörper und eine essayistische Soundinstallation ermöglichen ein vielschichtiges Nachdenken über die Bedingungen und Herausforderungen der gegenwärtigen und zukünftigen Bildproduktion.

Die Ausstellung fand im Rahmen des Festivals Try Again, Fail Again, Fail Better der Folkwang Hochschule der Künste Essen statt. Die künstlerische Leitung des Festivals hat Elke Seeger. Ich habe als künstlerische Mitarbeiterin den Beitrag von Adrian Sauer unterstützt.

 

Ausstellungsort
Folkwang Hochschule der Künste, Sanaa Gebäude, Essen
Künstler*innen
Adrian Sauer
Links (intern)
Adrian Sauer [Texte]